Pressemitteilung


Am nächsten Montag, den 17. Januar 2011 um 12 Uhr wird der Heilige Vater in der Aula Paul VI. die Initiatoren des Neokatechumenalen Weges Kiko Argüello, Carmen Hernández, zusammen mit Pater Mario Pezzi und begleitet von den Itinerantenteams, verantwortlich für den Weg in mehr als 120 Ländern in Audienz empfangen. Es werden auch die 78 Rektoren der Seminare Redemptoris Mater, zahlreiche Priester und Seminaristen, Familien in Mission, „missio ad gentes“, „communitates in missionem“ und die Katechisten von Rom und dem Latium anwesend sein.

Im Lauf der Audienz wird der Papst 230 neue Familien in Mission in 46 Länder auf fünf Kontinenten aussenden, die sich den 600 Familien anschließen, die in den letzten Jahren von Johannes Paul II. und Benedikt XVI. ausgesandt wurden. Darüber hinaus wird er 13 neue „missio ad gentes“ in Europa (Deutschland, Österreich, Mazedonien, Frankreich, Ukraine, Schweden, Ungarn) und Südamerika (Venezuela) eröffnen, die zu den schon bestehenden 30 „missio ad gentes“ hinzukommen, die schon früher ausgesandt wurden. Jede dieser „missio ad gentes“ besteht aus einem Priester, der von 3 oder 4 kinderreichen Familien begleitet wird, die auf Anfrage eines Bischofs ein Mandat empfangen, ein entchristlichtes oder heidnisches Gebiet zu evangelisieren, mit der Mission, wie der Herr sagt, eine christliche Gemeinschaft anwesend zu machen, wo „sie ganz eins seien, damit die Welt glaube“. Johannes Paul II. sagte im Jahr 1985 beim VI. Symposium der europäischen Bischöfe, dass, um auf die Säkularisierung Europas zu antworten, es notwendig sei, zum „allerersten apostolischen Modell“ zurückzukehren. So treffen sich diese „missio ad gentes“ nach dem „allerersten apostolischen Modell“ in den Häusern inmitten der Ungetauften. Nach vier Jahren kann man feststellen, dass sich viele Fernstehende und Heiden annähern, die nie eine Kirche betreten hätten. 

In diesen Tagen hat die Glaubenskongregation dem Päpstlichen Rat für die Laien mitgeteilt, dass „in folge eines aufmerksamen Studiums der betreffenden Lehre“, die Katechesen des Weges, die von den Katechistenteams benützt werden, jetzt das „Katechetische Direktorium des Neokatechumenalen Weges“ werden, weil „sie nicht mehr nur die Orientierungen für die Katechistenteams darstellen, da sie von der Glaubenskongregation verbessert und in den Fußnoten mit verschiedenen Teilen des Katechismus der Katholischen Kirche ergänzt wurden.“ Der Päpstliche Rat für die Laien hat diese Anerkennung bekannt gemacht, die „dem Wirken des Neokatechumenalen Weges Sicherheit gewährt, indem er den Abschluss seines institutionellen Weges anzeigt, und darüber hinaus allen Hirten der Kirche lehramtliche Garantien bietet“.